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Hausgemacht ist nicht gleich selbstgemacht. Warum Irreführung oftmals kein Betrug ist.

Neulich war ich mit meiner Familie in einem Café in der Stadt. Auf einer großen Tafel stand als Überschrift: Hausgemacht! Darunter stand: Leckerer warmer Apfelstrudel mit Vanilleeis und Sahne.

Die Bestellung des hausgemachten Kuchens

Wir also rein, denn das Sommerwetter war eher herbstlich, daher eine gute Idee für Eis mit heissem Strudel. Als die Bestellung kam wunderte ich mich über die mir bekannte Form des Apfelstrudels. Beim ersten Bissen war klar: Der ist von der Firma XYZ. Schmeckt gut, ist aber nicht hausgemacht.
Als die Bedienung nach dem Essen zum Abräumen kam und fragte, wie es denn geschmeckt habe, antwortete ich: „Sehr gut, der Strudel ist aber doch von der Firma XYZ, oder?“ Sie war etwas verdutzt und antwortete: „Sie kennen sich wohl aus, der ist tatsächlich von der Firma.“

Auf meine Frage, warum denn auf der Tafel das Wort „hausgemacht“ stünde, konnte sie nur achselzuckend auf ihre Chefin verweisen. Als ich mit der Chefin sprach, erklärte sie mir, dass sie ja den Kuchen warm macht und das Eis und die Sahne dazugäbe.

Also „hausgemacht“, schliesslich bereitet sie die Bestellung ja selber hinten in der kleinen Küche zu,  und nimmt Kuchen, Eis und Sahne nicht einfach nur aus einer Packung. Etwas verwirrt sind wir dann wieder gegangen.

Was bedeutet „hausgemacht“ denn nun wirklich?

Leider hat die Betreiberin des Cafés Recht: „Hausgemacht“ ist eine rechtlich nicht definierte Bezeichnung, somit scheint die Chefin tatsächlich hausgemachte Speisen anbieten zu können, die sie nicht selber herstellt. Das hat zwar mit Kochen nichts zu tun, ist aber rechtlich schwer zu definieren. Auch auf vielen Verpackungen steht im Supermarkt: „…schmeckt wie hausgemacht“. Dies suggeriert dem Verbraucher auch, dass er den leckeren Kuchen von Oma nun auch im Supermarkt bekommt.

Fazit

Das Irrwitzige ist: Hätte die Caféchefin nicht „hausgemacht“ geschrieben, hätte ich lobende Worte dafür gefunden, dass sie auf so hochwertige und schmackhafte Convenience-Produkte zurückgreift, sich hinter selbstgebackenen Kuchen nicht verstecken müssen. Aber nach dieser Aktion werde ich das Café meiden. Mein Geld kann ich auch woanders ausgeben. Ich frage jetzt in Zukunft, ob „hausgemacht“ auch wirklich selbstgemacht bedeutet…

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