Wer kennt das nicht? Man hängt durch, kommt nicht richtig in Gang und fühlt sich einfach nur müde. Aber kann das auch am Essen liegen? Na klar! Ernährung ist nicht nur Energiezufuhr, sondern beeinflusst auch unseren gesamten Metabolismus.
Je fetter die Nahrung ist, desto mehr Blut wird dem Gehirn während der Verdauung entzogen. Das Gehirn wird mit zu wenig Sauerstoff versorgt und schaltet in den Sparmodus. Aber es kann noch härter kommen. Fett, Nüsse, Eier etc. hemmen Serotonin und sorgen damit dafür, dass der Körper schläfrig wird. Serotonin dient als Botenstoff im Hirn. Es ist wie beim Poststreik: Gibt es zu wenig Briefträger, verspätet sich die Weihnachtspost.
Gemein ist auch Rotwein. Trinkt man Rotwein, so wird Melatonin ausgeschüttet. Melatonin ist das Hormon, dass dem Körper sagt: Jetzt ist aber Schlafenszeit! Und somit ist es kein Wunder, wenn einem nach Rotwein die Augen zu fallen. Bei zuviel Wein liegt dies natürlich nicht mehr am roten oder weissen, sondern an der Menge Alkohol, der einen “betäubt”
Trinken kann jedoch auch das Gegenteil bewirken. Trinkt man nämlich zu wenig (nicht alkoholisches), so verdickt das Blut und ähnlich wie beim schon erwähnten Post-Streik geht alles langsamer und schläfriger.
Also: Viel Wasser trinken, Rotwein erst vorm Schlafen gehen! *g
