Zutaten
8 Eier, 70 g magerer Speck, 50 g Mehl, 1 Zwiebel, 1/4 l Fleischbrühe, Salz, Pfeffer, Zucker, Essig
Zubereitung
Gewürfelten Speck auslassen, Zwiebel darin glasig werden lassen, Zucker hinzufügen und dann mit dem Mehl eine Einbrenne bereiten, mit Fleischbrühe auffüllen und verrühren. Nun mit Essig, Pfeffer und Salz abschmecken. Die Soße ein wenig “überwürzen”, da die Eier Gewürz binden. Die Eier nun einzeln nebeneinander in die Soße geben (natürlich ohne Schale und noch flüssig). Sobald die Eier gestockt sind bist Du fertig. Dazu schmecken am besten Salzkartoffeln (mehlig).


Rangiert bei uns unter Nachkriegsrezept. Zubereitung allerdings etwas anders:
Durchwachsenen Speck und Zwiebeln in Würfeln nehmen, wenn ausgelassen als Grundlage für Mehlschwitze benutzen und mit Wasser auffüllen. Parallel dazu Eier hart kochen (mit Schale), nach Kühlung in kaltem Wasser abpellen. Soße mit Salz, Essig. Zucker abschmecken, leicht überwürzen, wegen s.o., Tipp: Essig mit Gurkenessig (aus Gewürzgurkenglas) halbe/halbe. Eier rein, ggf. nachwürzen (weil die Eier…) – Mengenangabe individuell nach Geschmack, klappt auch in kleiner Menge mit 2 Eiern als Single-Portion. (Vorsicht! Ich mache immer zu viel Mehlschwitze und muss dann Freunde einladen). – Und selbstverständlich gematschte Kartoffeln. Nächster Tipp: eingelegte rote Beete dazu (extra Teller) ist lecker.
also es wimmelt im Google von Rezepten zu sauren Eiern. Ich liebe dieses simple Gericht auch. Die Sache mit dem Saft von eingelegten Gurken kenn ich auch. Was ich nicht gesehen habe, aber immer mache, ist, statt Zucker, Rübenkraut zu nehmen. Empfehlenswert! Gibt der Sauce braune Farbe und sieht damit netter aus als blasse Eier in blasser Sauce. Etwas feingehackte Petersilie macht sich auch gut.