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Sushi-Rollen Spicy California und Big Crush

von Steffen Henssler
(4 Personen)

Spicy California-Rollen:

300 g Sushireis, ungekocht oder circa 500 g gekochten Sushireis, 4 halbe Noriblätter, 3 EL Wasabipulver, 4 Stangen Crabmeat, 0,5 Gurke, 1 Avocado,
300 g Thunfisch, 1 TL Chilisauce, 150 g Mayonnaise, Sojasauce, Salz

Zubereitung:
1. Den Thunfisch in dünne, circa vier Zentimeter lange und zwei Zentimeter breite Scheiben schneiden.

2. Die Gurke mit Schale in dünne Scheiben schneiden (das Kerngehäuse aussparen). Die Scheiben in dünne Streifen schneiden. Die Avocado schälen, den Kern entfernen und auch in dünne Streifen schneiden. Wasabi mit Wasser verrühren, bis eine dicke Paste entsteht.

3. Den gekochten Sushireis (circa 90 Gramm pro Rolle) der Länge nach gleichmäßig auf das Noriblatt verteilen. Das Blatt wenden, mit einer dünnen Schicht Wasabi einstreichen, ein Stück Crabmeat halbieren und in die Mitte der Rolle legen. Ungefähr zehn bis 15 Gurken- und Avocadostreifen auf das Crabmeat legen, einen dünnen Streifen Chilisauce der Länge nach auf das Blatt geben und das Blatt vorsichtig einrollen.

4. Der Reis ist jetzt außen. Auf den Reis die Thunfischscheiben gleichmäßig nebeneinander legen. Auf die Rolle mit dem Thunfisch Klarsichtfolie legen und mit einer Bambusmatte vorsichtig in Form bringen. In sechs, sieben gleichmäßige Stücke schneiden. 150 Gramm Mayonnaise mit der Sojasauce verrühren. Das Ganze mit einem Teelöffel Chilisauce und Salz abschmecken. Über jedes Stück der Rolle ein bisschen Mayonnaise geben und mit Soja und Wasabi servieren. Fertig!

Big Crush:

300 g Sushireis, ungekocht oder circa 500 g gekochten Reis, 4 halbe Noriblätter, 3 EL Wasabipulver, 8 Garnelen, Grösse 16/20, ohne Kopf und Schale, 200g Mehl, 0,5 Gurke, 1 Avocado, 0,5 Bund Koriander, 500 g Tobbiko rot (Rogen vom fliegenden Fisch) – tiefgefroren, 200 g Tempurateigpulver, 200 ml kaltes Wasser,
1 Fläschchen süss-saure Sauce, 500 ml Pflanzenöl (zum Frittieren), Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Die Garnelen an der Unterseite leicht einschneiden und gerade drücken. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Tempurateigpulver mit dem kalten Wasser verrühren, so dass er leicht klumpig bleibt. Die Garnelen mehlieren und durch den Tempurateig ziehen. Danach in heißem Pflanzenöl (170 Grad Celsius) frittieren, bis sie kross sind.

2. Das Noriblatt hochkant legen und den gekochten Sushireis (circa 80 Gramm) auf circa drei Viertel der Fläche verteilen. Das Blatt wenden und wieder hochkant legen. Eine dünne Spur Wasabi über das Blatt geben. Zwei frittierte Garnelen quer in die Rolle legen, circa fünf bis acht Gurken- und Avocadostreifen dazu geben. Zwei Koriandersträuche auf die Gurken legen und die Rolle vorsichtig einrollen.

3. Der Reis ist jetzt außen. Klarsichtfolie auf die Rolle legen und mit der Bambusmatte in Form bringen. Die Rolle in Tobbiko mehrfach wenden. In fünf Stücke schneiden und mit Soja und Wasabi servieren. Süss-saure Sauce über die Rolle geben, fertig!

Sushizu (Sushireis):

100 ml Reisessig, 60 mg Zucker, 10 mg Salz

Zubereitung:
1. Den Reis immer nach Volumen, nicht nach Gewicht abwiegen. Für zwei Personen reicht eine Tasse (ungewaschener) Reis, das entspricht 300 Milliliter. Eine Stunde vorher den japanischen Rundkornreis waschen. Dazu nimmt man die vorher abgemessene Menge Reis und wäscht ihn so lange in kaltem Wasser, bis keine Trübung mehr auftritt. Danach circa 30 Minuten trocknen lassen. Je besser der Reis gewaschen ist, desto besser klebt er.

2. Dem Reis die 1,1- bis 1,3-fache Menge Wasser hinzufügen (im Zweifelsfall eher weniger, es kommt ja noch die Reiswürze dazu). Den Reis und das Wasser in einen Topf geben, aufkochen und etwa drei Minuten auf höchster Stufe lassen. Dabei nicht den Deckel abnehmen.

3. Den Topf von der Platte nehmen und auf eine zweite Platte setzen, die bereits auf niedriger (niedrigster) Stufe vorgewärmt ist. Auf dieser Platte den Topf noch 15-20 Minuten köcheln lassen, bis das Wasser aufgesogen ist.

Den Topf danach noch 15-20 Minuten mit einem sauberen Tuch abgedeckt stehen lassen.

4. Für den Sushizu einfach alles vermengen, bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben. Auf 300 Gramm Reis ungefähr 20 Milliliter Sushizu geben. Den Sushireis kurz stehen lassen, in eine Schüssel geben und mit einem nassen Lappen abdecken. Eventuell noch einen Schuss Mirin (Sake oder süßen Sherry) hinzugeben. Dann aber etwas weniger Zucker verwenden, weil der Mirin schon Süße mitbringt.

5. Reis in einem flachen Gefäß ausbreiten (traditionell in einer Holz- oder Tonschale), die Gewürzmischung unterrühren und zufächern, bis der Reis abgekühlt und glänzend geworden ist (nicht in den Kühlschrank stellen!).

3 Comments to “Sushi-Rollen Spicy California und Big Crush”

  1. Toto sagt:

    Ich mag uns Deutschen. Sushi kam in Deutschland nie an, bis mal einer auf die Idee kam, dem Kram so trendige, supertolle Namen wie Spicy California und Big Crush zu geben… Aber wehe dem, der beim Kunden einmal nachfragt, was dies den übersetzt heissen solle…

    Oder noch besser, man frage mal einen Sushi Meister nach den Rezepten dieser traditionellen Sushi Arten

  2. Hibbo sagt:

    passt einfach gut zum trendigen urbanen lifestyle, y0!

    California Makis gibt es in japan z.B. garnicht… Und dass suhsi eigentlich ein arme-leute-essen ist, weiß hier auch keiner… wirklich billig ist sushi nicht 😉

  3. Ulrike sagt:

    Sushi vom Hennssler in Hamburg ist super toll. In Hamburg eine eigene Sushi-Liga. Kann ich jedem nur empfehlen. Buntes „Bahnhofshallentreiben“ im Inn-Lokal – tolle Stimmung für jedermann denke ich.
    Gruss Ulrike

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